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Samstag, 29. Dezember 2007

Backups

Was gibt es schöneres zwischen den Jahren, als in alten Erinnerungen zu schwelgen? Ich archiviere mein Leben seit längerer Zeit zu beachtlichen Teilen digital: die erste Digitalkamera gab es 2001, ältere Fotos sind größtenteils digitalisiert, und halbwegs regelmäßige und sortierte Backups mache ich seit 1992. Produkt- und Treiber-CDs fasse ich, wenn möglich, auch auf selber gebrannten Medien zusammen, alleine der Übersichtlichkeit halber. Die Originale werden nur aufbewahrt, wenn dies aufgrund von Lizenznummern o.ä. nötig ist.

Mein Archiv faßt momentan

  • Zwei externe Festplatten mit "Systemsicherungen" (d.h. Spiegelungen von Heimatverzeichnissen, Systemeinstellungen, Mailordnern usw., die sich aber ständig ändern),
  • ca. 5 GB persönliche "aktive" Daten, die sich sporadisch bis ständig ändern (Dokumente, Texte, Arbeiten, Finanzen),
  • ca. 10 GB persönliche "archivierte" Daten, die sich nicht mehr ändern (also alter Uni-Kram, alte Briefe, Korrespondenz, etc),
  • ca. 10 GB selbst komponierte, oder zumindest selbst aufgenommene Musik,
  • ca. 25 GB Fotos und kleine Digicam-Filmclips (ca 20'000, davon knapp 10'000 aus den letzten drei Jahren und 5'000 aus eingescannten Negativen),
  • vier DVDs mit von Super-8 digitalisierten alten Familienfilmen,
  • zwei DVDs voller Software (Linux-Distributionen und Original-Installations-CDs ausgenommen), das meiste davon allerdings aus der Zeit, als ich zuhause noch Windows einsetzte, und hoffnungslos veraltet (hat schon fast Nostalgiewert ;) ).
Ich habe die letzten Monate (im Sinne von: alle paar Tage mal eine Stunde, nebenbei) damit verbracht, alte Sicherungs-CDs rauszukramen und auf neue Medien umzukopieren. Das war mal wieder höchste Zeit. Die meisten dieser CDs sind ungefähr 8-10 Jahre alt, und von den ältesten waren die meisten auch mit entsprechend alten Laufwerken nicht mehr (vollständig) zu lesen. Witzigerweise hat das optische Laufwerk meines Lenovo Thinkpad T60p (ein HL-DT-ST GSA-4083N) mit Abstand die meisten Medien noch korrekt lesen können.

CDs/DVDs sind also auch kein ideales Sicherungsmedium. Daher bin ich auch immer auf der Suche nach einem besseren. Bisher habe ich aber noch keines gefunden ...

Online-Backups - ein ganz neuer Trend - scheitert schon alleine an meinen Datenmengen. Für die Sicherung von ein paar (-zig) MB Dokumenten ist das tauglich, aber nicht für Dutzende Gigabyte Fotos und selbstgemachter Musik. Der einzige, der hier in Frage käme, wäre CrashPlan, denn die erlauben auch das Sichern auf der Festplatte eines "Freundes" - und das kann auch im lokalen LAN sein. Das wäre dann so eine Art Duplicity mit hübscher Oberfläche. Nett, leider krankt die - in Java geschriebene - Oberfläche und das Backend noch an übermäßigem Ressourcenhunger und hat diverse unschöne Bugs.
Festplatten haben große Kapazitäten, sind schnell, aber sterben oft urplötzlich und sind relativ empfindlich (Sturz, Temperatur, Feuchtigkeit, Magnetismus, ...). Zudem stellt sich die Frage nach einem portablen Dateisystem, und die Abkömmlinge von FAT sind für 500 GB aufwärts nicht mehr praktikabel. Für "live" Systembackups nötig und tauglich, da man ggf. auch davon booten kann, für langfristige Archivierung nicht.
Bänder sind zu unhandlich. Vom Floppystreamer zum DAT-Tape habe ich alles schon in mehrfacher Ausfertigung durchprobiert und immer war entweder das Sichern oder das Auslesen ein Krampf. Ich mache kein Backup, nur um dann erfahren zu müssen, dass die gesicherten Daten nur auf dem Rechner, nur mit der Hardware und der Software auf dem Betriebssystem in der Version wiederherstellbar sind. Zudem waren mir DAT-Tapes einfach viel zu unzuverlässig.
Optische Medien (CDs, DVDs) sind - mittlerweile - relativ günstig, aber je größer das Medium, desto empfindlicher ist es auch. Sie sind aber um einiges widerstandsfähiger - und auch langlebiger - als Festplatten und DAT-Bänder. Das Dateisystem ist standardisiert und überall beschreib- und lesbar. Wenn man will, kann man mit portabler Software wie TrueCrypt oder (zumindest für Linux und Macs) EncFS, oder einfach verschlüsselten Archiven, auch seine Archive absichern. Leider muss man höllisch aufpassen, welche Marke man kauft, denn hier gibt es riesige Unterschiede. Und wenn man seine Backups verschlüsselt, dann reicht oft ein defekter Sektor, um entweder die komplette Datei oder sogar das komplette Backup unlesbar zu machen.

Es folgt ein subjektiver, nicht wissenschaftlicher Vergleich der Rohlinge, die bei mir seit 1-12 Jahren ihr Dasein fristen.
  • Philips. Saugute Qualität. Ich habe seit 1997 diverse Philips-CD-Rohlinge gebrannt und das waren die einzigen, die heute noch auf allen mir zur Verfügung stehenden Laufwerken ohne Fehler gelesen werden konnten. Selbst auf einem sieben Jahre alten Ultrabillig CDROM Laufwerk. Die 15 Mark pro Stück (damals) waren die Dinger unbestritten wert.
  • Verbatim. Saugute Qualität. Acht Jahre alte CDs und fünf Jahre alte DVDs sind noch problemlos lesbar und liefern selbst mit Nero CDSpeed noch ein halbwegs vernünftiges Bild.
  • Sony. Gute Qualität, wenig Fehler. Ich hatte aber zu wenig Rohlinge von Sony, als dass ich repräsentative Aussagen machen könnte.
  • BASF. (650MB) Gute Qualität, trotz teilweise heftigen Kratzern (an der Unterseite) keine Lesefehler, nur mein altes Noname-CDROM Laufwerk hat gemeckert.
  • Traxdata. (8x 650MB) Ging so. Einige hatten Fehler, einige waren OK.
  • CD-R Pro (Multi, 650MB). Gute Qualität, wenig Leseprobleme.
  • HICO Recordable CD (12x, 700MB). Ebenfalls Mittelfeld. Ich konnte alle noch lesen, aber die meisten nur mit meinem Philips-DVD Brenner.
  • Medion. Miserabel. Von ca 50 Medion-Rohlingen (hatte vor etlichen Jahren mal eine Spindel von denen im Angebot gekauft) waren die meisten nicht mehr fehlerfrei lesbar.
  • Platinum. AARGH! Kein einziger von über fünfzig Platinum-Rohlingen, die ich die letzten zehn Jahre aufbewahrt habe, war mehr fehlerfrei. Dies sind immer noch die billigsten Rohlinge, auch bei DVD, und das hat scheinbar auch einen Grund!
Interessant war folgendes: Ausnahmslos (bis auf kratzbeschädigte Rohlinge) alle der fehlerhaften Rohlinge konnten ungefähr das letzte Zehntel der Daten nicht mehr lesen. Klar: Da die Mittelschicht von CDs und DVDs aus teilweise organischen Materialien besteht, verrotten die natürlich irgendwann - und zwar zuerst dort, wo Luft dran kommt.
Daraus schließe ich, dass man diesen Anteil besser nicht für kritische Daten nutzen sollte und auf gar keinen Fall einen Rohling bis zum letzten Ende vollknallen sollte. Experimente mit Nero CDSpeed bestätigen das - die Fehlerrate steigt im letzten Zehntel selbst bei nagelneuen Rohlingen an, auch wenn die Laufwerke diese Fehler oft noch problemlos korrigieren können. (Mit diesem Programm kann man auch herausfinden, wo die Dateien auf der CD physikalisch liegen.)
Und schlechte DL-Rohlinge haben diesen Bereich zweimal, d.h. die Daten, die "in der Mitte" liegen, sind oft auch betroffen.

Dann hatte ich noch eine Reihe von "noname" Rohlingen, die noch nicht einmal eine Aufschrift hatten (also komplett silbern) und wo man anfangs auch Probleme hatte, die Ober- und Unterseite zu unterscheiden. Aber die haben sich auch größtenteils selbst erledigt, denn durch die meisten kann man mittlerweile durchgucken, die sind fast transparent geworden (und damit meine ich keine Kratzer o.ä.).

Fazit:
Philips und Verbatim kann man i.d.R. vertrauen.
Dem Rest teilweise.
Platinum und alles ohne Aufschrift kommt bei mir nicht mehr ins Haus.

Ich habe weder Zeit noch Lust für Glücksspiele, und da ich nicht terabyteweise Filme oder ähnliches durch die Gegend schiebe und auch keine 100er Spindeln DVDs wöchentlich verbrate, leiste ich mir einfach gute DL-DVD Rohlinge für (momentan) ca 2€ das Stück mit der Gewissheit, dass die Daten darauf auch halbwegs sicher sind.

(PS: mir ist durchaus bewusst, dass die Hersteller teilweise verschiedene Lieferanten und Chemikalien haben und auch bei Philips und Verbatim Schwankungen auftreten können. Ich liefere gegebenenfalls gerne die genauen Rohlingtypen nach.)

Freitag, 21. Dezember 2007

Weihnachten

So.
Das Modell ist zwar noch nicht perfekt, aber es funktioniert soweit, dass ich anfangen kann, zumindest die Grundlagen aufzuschreiben. Ich habe zwar die letzten beiden kleinen Baustellen nicht mehr vollständig implementiert bekommen, aber es reicht auch so und vielleicht fällt mir dazu später noch etwas ein.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest ... und allen Bloggern unter euch die Geistesgegenwart, Postings wie dieses nicht versehentlich bloß als Entwurf abzuspeichern. ;-)

Dienstag, 18. Dezember 2007

LaTeX (F)

LaTeX unter Windows (also MiKTeX) ist ein elender Krampf. Ich bin kurz davor, alleine für eine vernünftige, funktionierende LaTeX-Umgebung wieder Linux unter einer VMware-Sitzung zu installieren. Selbst meine Diplomandin, die von Linux anfangs nicht so begeistert schien (Angst vor was neuem, vermute ich) meint, Kile schlägt z.B .TeXnicCenter um Längen. Scheint zu stimmen.

Es fängt schon bei der Installation an. Alles funktioniert nur dann, wenn man als normaler Benutzer in diversen Systemverzeichnissen rumpfuschen darf (z.B. C:\Programme\MikTeX, C:\D.u.E.\All Users, usw.) Sonst bekommt man kryptische, nichtssagende Fehlermeldungen ("Windows API Error 5"), nur mit einem Debugger erhält man die wahren Ursachen. Und wenn man "All Users" einfach sich selber schenkt? Klasse Idee, nur scheint das selbst als Admin nicht zu funktionieren. Die Fehlermeldung kommt selbst beim Zulassen von "Vollzugriff".

Ich werde mein Windows aber nicht ständig mit Adminrechten fahren, nur weil ein schlecht programmiertes LaTeX-Frontend das so will. Das verbietet mir alleine schon die Viren- und Wurmproblematik. Hierfür muss es eine andere Lösung geben ...

Der Arsch der Welt (F)

... gefunden:


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Montag, 17. Dezember 2007

Geil (F)

Drei Anschreiben,
drei Einladungen,
drei Bewerbungsgespräche,
und drei Angebote.

So soll es sein! :-D

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Rauchfrei (F)

Wenn man jahrelang mit einem Raucher im Nebenzimmer arbeitet, der anfänglich ständig beim Rauchen seine Tür offenläßt (und selbst mit geschlossener Tür so intensiv quarzt, dass sich das im gesamten 20m langen Flur verteilt), dann gewöhnt man sich irgendwie daran. Nicht so stark wie der Raucher, der überhaupt nicht wahrhaben will, dass er selbst ohne Zigarette eine deutliche Geruchsspur hinter sich herzieht, weil seine Geruchsnerven schon längst abgestorben sind.
Auch Nichtrauchern sterben langsam die Geruchsnerven ab, wenn sie jahrelang mit Rauchern zusammenwohnen. Und die wundern sich dann oft über die "Überempfindlichkeit" der anderen Nichtraucher - ohne zu merken, dass sie selber längst zu Passivrauchern geworden sind und es daher auch gar nicht mehr wahrnehmen.

Aber man gewöhnt sich dran. Gezwungenermaßen.

Um so besser, frischer und belebender ist die Luft im Labor, wenn dieser Raucher einen Tag nicht da ist und die Klimaanlage das übrige tut. Man riecht es immer noch. Aber man weiss halt immer erst dann, was man verpaßt hat, wenn sich etwas ändert ...

Dienstag, 11. Dezember 2007

Polizeiattacke (F)

Wie kann es sein, dass

und
Leute: Entweder ihr könnt jemanden wegen seiner Vermummung nicht eindeutig identifizieren, und dann gilt das für Zivilisten und Polizisten gleichermaßen - oder ihr könnt es - und dann verdienen diejenigen, die Unschuldige verprügeln, eine gehörige juristische Tracht Prügel (also eine Anklage wegen schwerer Körperverletzung).

Mann oh Mann. Die Realität in diesem Staat wird mir immer mehr zuwider.
"Dein Freund und Helfer", my ass.

Montag, 10. Dezember 2007

Merke (F)

Merke:
Räume deine Online-Präsenz auf, bevor du dich bei einem Unternehmen für eine Stelle bewirbst, in welcher es unter anderem um IT-Sicherheit und Netzwerke geht.

Es ist etwas peinlich, wenn der potenzielle spätere Chef irgendwelche alten Blog-Einträge entdeckt, die man selber längst vergessen hat. Gottseidank kam der aus einem ähnlichen Lager und war vollständig meiner Meinung. ;-)

Samstag, 8. Dezember 2007

Nachbarn

Was soll man von einem Nachbarn halten, der drei Wochen ununterbrochenes Bohren, Hämmern, Klopfen usw. scheinbar problemlos toleriert - aber sofort mit so einer Hackfresse auf der Matte steht, wenn man seiner Meinung nach einmal zu laut über den (eigenen!) Wohnungsflur gelaufen ist?

*kopfschüttel*

Freitag, 7. Dezember 2007

Knigge (F)

Manche Leute sind der Meinung, korrektes Benehmen ist alles. Man kann noch so ein netter Mensch sein, wenn man nicht den richtigen Leuten in der richtigen Reihenfolge die Hand gibt, im richtigen Moment aufsteht und/oder einem mal für zwei Sekunden die Gesichtszüge entgleisen, dann hat man bereits verloren.

Ich bin anderer Ansicht. Jeder intelligente Mensch kann relativ schnell erkennen, ob jemand die Höflichkeiten, die er von sich gibt, auch ernst meint. Und im Zweifel ist es besser, 80% Höflichkeiten ernst zu meinen, als 100% Fassade vor sich her zu schieben. Ich habe auch früher immer eher versucht, einfach als ein netter Mensch rüberzukommen, als 100% auf Knigge zu achten (und dabei dann vor Nervosität fast umzukommen), obwohl es damals auch durchaus Überzeugungsversuche in die andere Richtung gab.

Und jetzt höre ich immer wieder von Freunden Bestätigungen meiner These: Es ist doch erstaunlich, wie jemand gleichzeitig fast perfekt "knigge-kompatibel" zu Gästen und Gastgebern sein kann und diese trotzdem merken, dass da irgendwas nicht stimmt. Ob es jetzt so rübergekommen ist, als wäre man eher Zivi als Freund gewesen, weil man ständig um den Partner rumschwirrte - aus Angst, dass dieser sich vernachlässigt vorkommt; oder ob der Eindruck entstand, dass trotz aller Höflichkeit der jeweilige Gast irgendwie nicht gemocht wurde, oder ob die Leute sich einfach nicht wohl fühlten (was auch wieder am Rauch liegen kann) ...
Und zwei von denen, die mir das mittlerweile anvertraut haben, sind Formationstänzer, und wissen, wie man aufzutreten hat. Kein noch so perfektes Benehmen kann halt über die eigentliche Persönlichkeit hinwegtäuschen.

Ich wünsche denen, die eine solche Fassade (glauben) nötig (zu) haben, die nötige Kraft, sich zu ändern. Glaubt mir, es macht das Leben um einiges entspannter, und - oh Wunder - man kommt sogar bei den meisten Leuten besser an, wenn man sich einfach sympathisch verhält - auch wenn mal die eine oder andere Knigge-Facette dabei unter den Tisch fällt.

Fehler machen ist halt menschlich. Es gibt nichts entspannenderes, als wenn der Gegenüber sich einen kleinen sympathischen Patzer erlaubt. Dann weiß man, dass man keinen Roboter vor sich hat.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Ironie (F)

Auf der UN-Klimakonferenz, welche auf einer "tropischen Paradiesinsel" stattfindet, gibt es nicht genügend Privatjet-Parkplätze für die Teilnehmer.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Druck (F)

Na endlich denkt mal jemand nach. In einer EMail als Fußzeile las ich eben:

P Please consider the environment before printing this email
Und dann auch noch mit einem "Wingdings" Symbol und keiner aufgeblähten BMP-Grafik. Bravo.
Dem kann ich nur zustimmen.Wie oft kommt hier ein Kollege rein mit einem Ausdruck
  • eines Screenshots eines Programmes mit einer Fehlermeldung,
  • einer Fehlermeldung einer Website (die kann ich auch selber aufrufen!),
  • einer EMail, die ich "mal lesen sollte" (hallo? Weiterleiten?),
  • einer Lizenzdatei, die ich "mal einspielen soll" (wie soll das bitte mit einem Ausdruck gehen?),
oder ähnlichem. Jedesmal wandert das Stück Papier dann spätestens nach 5 Minuten auf den Altpapierhaufen.
Das könnte man sich alles sparen ... wenn sich mehr Leute an die elektronische Übermittlung von Nachrichten gewöhnen würden. Ich befürchte aber, dass das noch eine Generation (mindestens) dauern wird.

Retourkutsche (F)

Na hoffentlich geht denen jetzt endlich mal ein Licht auf. Wenn sie schon nicht für Gleichberechtigung sind, ... aber Kanada ist ja bekannt dafür, dass sie sich von Amerika nicht verarschen lassen. Jetzt rücken sie auch Flüchtlinge an die USA nicht mehr raus ... weil die US sich nicht an internationale Abkommen bezüglich Folter und Flüchtlingsschutz hält.

Montag, 3. Dezember 2007

Amerikaner (F)

Die amerikanische Justiz* meint scheinbar immer noch, ihre Gesetze gelten weltweit: Sie behalten sich das "Recht auf Entführung" von in Amerika gesuchten Personen vor. Von Gleichberechtigung scheinen sie nicht sonderlich viel zu halten ... bei der maroden Justiz aber auch kein Wunder.
(* Ich sage hier nicht "die Amerikaner", weil es auch vernünftige Amerikaner gibt, die mit dieser Mentalität nichts zu tun haben.)

Neu ist das nicht - sie haben ja auch schon Wissenschaftler bei der Einreise in die USA eingekerkert, welche in ihrem Heimatland eine Entdeckung gemacht haben, die aber einer Firma in den USA gegen den Strich ging. Sie wollen ja auch das Recht haben, Straftaten amerikanischer Bürger im Ausland "selber" zu bearbeiten, aber gleichzeitig anderen Ländern dasselbe Recht nicht gewähren. (Wo hatte ich das gleich noch her?)

Bin gespannt, welcher Staat dieses Recht in Amerika zuerst ebenfalls wahrnimmt, und was sie dann sagen.

Samstag, 1. Dezember 2007

Fotograf (F)

Was soll man von einem Fotografen halten, der

  • nicht weiss, welche Auflösung (Megapixel) seine (digitale) Kamera hat
  • für auf CD ausgelieferte Fotos nicht sagen kann, in welcher Auflösung diese gespeichert werden (x mal y)
  • die auf CD ausgelieferten Fotos dann in einer Handy-Kamera-Auflösung speichert (7xx mal 3xx, 200kb), obwohl telefonisch etwas anderes vereinbart war
  • bei Reklamation sich damit rausreden will, "dass das schon immer so gemacht wurde" (also, "bisher hat sich noch keiner beschwert")?
  • beim Vergleich der gemachten Fotos nicht fähig (oder willens) ist, sie auf dem TFT-Bildschirm in Originalgröße anzuzeigen?
Für sowas zahle ich garantiert nicht noch einmal €77.-. Immerhin haben sie die Fotos in vernünftiger Auflösung dann noch nachgeliefert.