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Samstag, 21. Januar 2012

Windows

Vor gut einem halben Jahr haben wir Frauchen's Computer (gekauft anno 2001) gegen etwas moderneres ersetzt: einen halbwegs zeitgemäßen Mini-PC mit Atom-CPU und einem Viertel des Stromverbrauches seines Vorgängers.


Und Windows 7.

Und seit einem knappen halben Jahr bekommen wir täglich mit, dass Microsoft offenbar immer noch nichts dazugelernt hat.
Alle paar Tage stürzt der Rechner mit einem Bluescreen ab und beim Neustarten arbeitet erst einmal für eine Viertelstunde der Wiederherstellungsassistent. Weder der Austausch von Treiber, noch die vielen Reparaturfunktionen von Windows 7, noch diverse Systemtools haben den Fehler bisher finden können. Die früher beliebte Methode, solange Hardwarekomponenten zu entfernen, bis der Fehler nicht mehr auftritt, ist bei einem Mini-PC schwierig, denn alles ist fest integriert.

Zudem ist die Kiste mit Atom-330 CPU und 2GB RAM merkbar träger als der vorher verwendete AMD-Thunderbird basierte Rechner mit 1GB RAM (und schnellerer Festplatte). Windows XP hatte zwar auch seine Macken (unter anderen legte er beim Herunterfahren eine Pause von ca. 5 Minuten ein, bis der Abmeldebildschirm erschien), aber er lief wenigstens ohne Bluescreens.

Was zum Teufel hat Microsoft die letzten zehn Jahre eigentlich gemacht, außer die Oberfläche gegen etwas ressourcenintensiveres ausgetauscht und die Systemsteuerung einmal kräftig durchgequirlt?

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