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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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Freitag, 10. Februar 2012

Chinesen

Das Sprichwort lautet ja, "Gebe jemandem dein kleinen Finger und er nimmt die ganze Hand."


Im Büro ist das nicht so: da wird einem gleich der ganze Arm ausgerissen. Und wenn man mit Fernöstlern zu tun hat, wird der Arm gleich danach verspeist und am nächsten Tag ist man plötzlich verantwortlich für die Verpflegung der ganzen Firma – und natürlich sofort schuld, sobald jemand Hunger hat.

Seit Jahresanfang bin ich verantwortlich für den "Aufbau Ost", also die Kompetenz unserer hauptsächlich chinesischen Kollegen. Das ist allerdings nicht nur technisch eine Herausforderung (die Kompetenz ist teilweise einfach noch nicht da), sondern auch kulturell: man bekommt zeitweise den Eindruck, die dortigen Kollegen möchten eigentlich gar nicht eigenständig arbeiten, sondern nur möglichst genaue Anweisungen bekommen. Und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann eskalieren sie binnen fünf Minuten eine Beschwerde bis in die Bereichsleitung hoch und man muss sich plötzlich dafür verteidigen, dass man sein Zeitmanagement im Griff hat.

Nicht mit mir, meine Lieben. Es gibt exakt eine Person, die mir etwas zu sagen hat, und das ist mein direkter Vorgesetzter. Kein Projektleiter, kein Chefchef und keine Ebene höher kann abschätzen, was für Kapazität ich für welches Projekt brauche und welches Projekt wichtig ist. Da nützt auch Gezeter in einer Telefonkonferenz über acht Zeitzonen hinweg relativ wenig.

Gottseidank sieht mein Chef das genauso.

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