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Freitag, 3. Februar 2012

Notebook II

Windows 7 auf meinem neuen Notebook ist wirklich eine Verschlimmbesserung. Ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll.

Ich bin von Spotlight verwöhnt, so gefällt mir natürlich die Windows-Suche und ich nutze sie sehr intensiv. Leider findet unsere Arbeit zu 90% auf Netzlaufwerken statt, und die kann Windows nicht indizieren (Spotlight kann man es zumindest manuell beibringen, es gibt auch Tipps, wie der Index auf dem Netzlaufwerk bleibt, so dass ihn weitere OS X Nutzer ebenfalls nutzen können).
Auch kann der Explorer mittlerweile Dateivorschauen anzeigen – und sogar PDFs, wenn man den Acrobat Reader oder Professional installiert hat. Das hat ja gegenüber OS X auch nur knapp elf Jahre gedauert ...

Allerdings gibt es leider auch Schattenseiten. Mein persönlicher Benchmark ist das 2009 gekaufte Intel Core2Duo Macbook mit SSD und 4GB RAM, denn daran habe ich mich gewöhnt. Und trotz allen Versprechungen unserer IT ist Windows 7 ist auf diesem Monstrum eine lahme Krücke.

  • Die Auflösung meines neuen Notebooks ist 16:9. Welcher hirnverbrannte Idiot hat im Zeitalter der Breitbildschirme bitte diese zweihundert Pixel hohen "Menübänder" erfunden? Zusammen mit der höheren Startleiste ist ein Viertel meines Notebookdisplays weg.
  • Die gesamte Windows-UI benötigt viel mehr Platz. Im Explorer sind zwei Menüleisten übereinander, die ich fast nie benutzt habe (bin den Finder gewöhnt) und die größere der beiden lässt sich nicht einmal mehr abschalten.
  • Die gefühlte Geschwindigkeit des Systems ist gemessen an seiner Leistung (4-core CPU, 8G RAM, SSD) absolut katastrophal. Booten tut er in knapp 30s (Macbook mit SSD: 12 Sekunden), aber das interessiert mich wenig; ich nutze fast ausschließlich den Standby- und Ruhezustands-Modus, da ich meine Arbeit oft mitten drin unterbrechen muss und es mir einfach zu lästig ist, danach alles wieder auf zu machen. (Zuhause lebe ich seit 2006 so, also seit dem ersten Macbook. Neu gestartet wird nur nach Betriebssystem-Upgrades, die dies benötigen.)
    Und aus dem Ruhezustand heraus benötigt er über 90 Sekunden (Macbook: knapp 20s). Das kann doch nicht normal sein.
  • Simple Anwendungen wie Word und Excel 2007 brauchen immer noch ca. 20s zum Starten. Da ist selbst OpenOffice zuhause deutlich schneller.

Nebenbei schreibe ich eine "The Good, The Bad, The Ugly"-Liste für unsere Admins. Die haben danach gefragt ...

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