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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Samstag, 11. Februar 2012

Spotlight

Kann sich heutzutage noch jemand das Web ohne Google vorstellen? Wie fürchterlich wäre es, wenn man bei jeder Aktion im Internet immer erst irgendwelche Listen nach möglicherweise passenden Webseiten durchsuchen müsste, ohne Suchbegriffe verwenden zu können?

Aber genau so arbeiten doch immer noch viel zu viele Leute täglich auf ihrer eigenen Festplatte. Anstatt den Artikel über das Liebesleben der Maikäfer von voriger Woche zu finden, wird ein Dateimanager (Finder, Explorer, Nautilus, whatever) aufgemacht und eine Hierarchie durchgeklickt bis man bei der Datei landet.
Aus dem Grunde habe ich Spotlight lieben gelernt. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, Sachen zu finden anstatt sie zu suchen, möchte man es nicht mehr missen. Und insbesondere mag ich die Tatsache, dass es schnell ist, anders als andere Dienste: Dateien werden direkt beim Schreiben indiziert, während sie eh noch im Speicher sind, und nicht durch einen extra Indizierungsprozess erneut geöffnet, der das System verlangsamt.

Und seit ein paar Tagen liebe ich es noch viel mehr. Das hat zwei hauptsächliche Gründe:
  1. Ich habe endlich den Suchindex einmal komplett neu anlegen lassen. Mittels
    sudo mdutil -E /
    (im Terminal) lässt sich der Index für eine Festplatte komplett neu anlegen und danach ist er merkbar schneller, wenn die Festplatte schon mehrere Betriebssystem-Updates hinter sich hat (oder wie bei mir, das indizierte Home-Verzeichnis bereits öfter auf neue Festplatten kopiert wurde).
  2. Ich habe die Suchattribute kennengelernt. Damit lässt sich die Suche nach bestimmten Dingen sehr schön eingrenzen. Die gibt es schon lange, aber mir waren sie einfach bisher nicht bewusst.
Dummerweise ist letzteres nicht wirklich gut dokumentiert. Daher hier ein paar Beispiele.

Spotlight-Suchen lassen sich nicht nur mit Schlüsselwörtern, sondern auch per Dateiart, Datum oder  vielen anderen Kriterien eingrenzen. Beispiel:
Rechnung art:pdf erstellt:<20.5.2010
sucht alle PDF-Dateien, die vor dem 20. Mai 2010 erstellt wurden mit dem Schlüsselwort "Rechnung" (Fettdruck nur zur Verdeutlichung).

Die Liste ver verfügbaren Schlüsselwörter kann man finden, indem man bei einer Suche mit dem runden "+" Symbol ein neues Suchkriterium hinzufügt und dann in der Liste "Andere" auswählt. Mittlerweile ist es auch nicht mehr notwendig, die Schlüsselwörter vollständig auszuschreiben oder großzuschreiben.

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